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SPRACHALARMIERUNG
SPRACHALARMIERUNG


Elektroakustische Notfallwarnsysteme nach DIN VDE 0828, DIN 33404 Teil 3 und
VDE 0833 Teil 4 sollen im Notfall eingesetzt werden, um Personen, die sich in einem Bereich innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes aufhalten, zu veranlassen, diesen Bereich schnell und geordnet zu räumen.

Sprachalarmierungsanlagen ( SAA ) in Verbindung mit Brandmeldeanlagen unterliegen
der VDE 0833 Teil 4

Elektroakustische Notfallwarnsysteme zur Information von Personen müssen hinsichtlich Schalldruckpegel, Nachhallzeit und Verständlichkeit der Durchsagen
festgelegte Qualitätsmerkmale einhalten.

Die Verständlichkeit der Durchsagen, Nachhallzeit etc.wird von uns gemessen
mit dem AL 1 (STI PA - Methode ) und erfordert einen relativ geringen Aufwand.

Der Prüfsachverständige hat gemäß Art. 69 Abs 4 der BayBO eine
Bescheinigung auszustellen aus der hervorgeht, daß die bauaufsichtlichen
Anforderungen für die Bereiche, die dem Sachverständigen zugewiesen sind und
für die er tätig geworden ist, eingehalten sind. Dies setzt eine mängelfreie Abnahme voraus.


Dies gilt ebenso bei einer wesentlichen Änderung / Erweiterung.
Die Definition einer wesentlichen Änderung / Erweiterung ist in der
DIN 14675/A1 zu finden.

Vorzulegende Unterlagen bei einer Abnahmeprüfung:

- Baugenehmigungsbescheid
- Brandschutzgutachten
- Installationsplan ( Alarmierungsbereich, Anlagenteile , Verteiler mit
  allen Verbindungen )
- Lautsprechergruppen - Verknüpfungen - Verzeichnisse
- Liste der Anlagenteile
- Blockdiagramm
- Anlagenbeschreibung
- Prüfplan für wiederkehrende Prüfungen
- bei vernetzten Anlagen Hinweise auf deren Struktur
- Anlagenidentifizierung
- Prüfbuch

- Inbetriebsetzungsprotokoll des Errichters
- Errichterbestätigung für das Leitungsnetz ( Übereinstimmungserklärung nach
  DIN 4102 Teil 12 - Funktionserhalt )