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ELEKTROSTATIK
ELEKTROSTATIK


Alle elektronischen Bauelemente sind sensibel gegenüber elektrostatischen Auf - und Entladevorgängen.

Unter anderem werden elektronische Bauelemente gegenüber elektrostatischen Entladungen immer empfindlicher, weil wesentlich kleinere Gehäuse eingesetzt werden. Die Entfernung zwischen Bond - Anschluß - Chip und äußerem Gehäuseanschluß ist extrem klein.

Grundprinzip der ESD - Maßnahmen ist das gefahrlose Ableiten vorhandener elektrostatischer Aufladungen. Dazu ist es erforderlich, daß alle verwendeten Materialien definierte Ableitfunktionen zeigen.

Zur Kontrolle der Ableitwirkung ist deshalb die Messung des Ableitwiderstandes gegenüber dem Potenzialausgleich oder gegenüber dem Erdpotenzial notwendig.

Dazu sind prinzipiell folgende Meßverfahren geeignet:

- DIN EN 61340 - 4 - 1 ( VDE 0300 - 4 - 1 )
- DIN EN 61340 - 2 - 3 ( VDE 0300 - 2 - 3 )
- DIN EN 1081
- DIN IEC 60093 ( VDE 0303 - 30 )
- DIN 51953

Zur Rekonstruktion der Meßergebnisse sind die Messung der relativen Luftfeuchte und der Temperatur notwendig.

Der Ableitwiderstand von Fußböden wird zwischen der Elektrode, die auf den Fußboden aufgesetzt wird, und dem Potentialausgleich gemessen. Gemessen wird mit einer Meßspannung von 100 V DC

Fälschlicherweise wird sehr oft das Messen nach VDE 0100 als Meßverfahren zum überprüfen der ESD ? gerechten Arbeitsplatzausrüstung angewendet. Dieses Verfahren hat jedoch einen völlig anderen Zweck.

Die VDE 0100 beschreibt die Personensicherheit. Diese muß in einer EPA selbstverständlich eingehalten werden und gilt vor dem eigentlichen ESD - Schutz. Aus diesem Grund muß dort anders gemessen werden.